Umsatzsteigerung 9 Min.

Restaurant-Umsatz steigern: 7 Strategien mit digitalen Menüs

Digitale Speisekarten als Umsatztreiber: Upselling, dynamische Preise, KI-Empfehlungen und mehr. Konkrete Strategien für höhere Einnahmen.

Restaurant Umsatz steigern: 7 bewährte Strategien mit digitaler Speisekarte

Die digitale Speisekarte ist weit mehr als nur eine elektronische Version Ihrer gedruckten Karte - sie ist ein mächtiges Verkaufsinstrument. Diese Form der Restaurant-Digitalisierung ermöglicht intelligentes Upselling. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen 7 erprobte Strategien, mit denen Sie Ihren Restaurant-Umsatz nachweislich um 20-45% steigern können, ohne zusätzliche Gäste zu gewinnen.

Durchschnittliche Umsatzsteigerung: Restaurants, die alle 7 Strategien konsequent umsetzen, berichten von einer durchschnittlichen Umsatzerhöhung von 32% innerhalb der ersten 6 Monate!

Strategie 1: Intelligentes Upselling - Verkaufen Sie mehr vom Besseren

Upselling bedeutet, dem Gast eine hochwertigere Alternative zum ursprünglich gewählten Produkt anzubieten. In der analogen Welt erfordert dies gut geschultes Personal und den richtigen Zeitpunkt. Mit kontaktloser digitaler Bestellung können Sie dies automatisiert, konsistent und ohne aufdringlich zu wirken umsetzen.

Wie funktioniert digitales Upselling?

Wenn ein Gast ein Gericht in den Warenkorb legt, zeigt das System automatisch relevante Premium-Alternativen:

Gast wählt System schlägt vor Preisdifferenz Conversion Rate
Kleines Bier (0,3l) - 3,50€ "Für nur 2€ mehr: Großes Bier (0,5l)" +2,00€ 45%
Rumpsteak 200g - 24,90€ "Premium Dry-Aged Rumpsteak 250g - 32,90€" +8,00€ 28%
Hauswein 0,2l - 5,50€ "Winzer-Edition 0,25l - nur 7,90€" +2,40€ 35%
Espresso - 2,80€ "Doppelter Espresso - 3,90€" +1,10€ 52%
Mineralwasser still - 3,20€ "Premium Bio-Mineralwasser - 4,50€" +1,30€ 22%

Rechenbeispiel: Umsatzpotenzial durch Upselling

Restaurant mit 80 Gästen pro Tag

Durchschnittliche Upselling-Angebote pro Gast: 2,5 Angebote
Durchschnittliche Conversion Rate: 32%
Durchschnittlicher Mehrwert pro Upsell: 3,50€
Tägliche Upsells: 80 Gäste × 2,5 × 32% = 64 erfolgreiche Upsells
Zusatzumsatz pro Tag: 64 × 3,50€ = 224€
Zusatzumsatz pro Monat: 6.720€
Zusatzumsatz pro Jahr: 80.640€

Best Practices für erfolgreiches Upselling

  • Der Preisunterschied sollte zwischen 10-40% liegen - zu kleine Unterschiede wirken nicht attraktiv, zu große abschreckend
  • Nutzen Sie die "Nur 2€ mehr"-Formulierung - absolute Beträge wirken kleiner als Prozentsätze
  • Maximal 1-2 Upselling-Vorschläge pro Artikel - zu viele Optionen führen zu Entscheidungslähmung
  • Begründen Sie den Mehrwert - "Premium Dry-Aged" erklärt den höheren Preis
  • Nutzen Sie hochwertige Bilder - das Premium-Produkt muss optisch überzeugen
  • A/B-Testing durchführen - testen Sie verschiedene Formulierungen und Angebote

Strategie 2: Cross-Selling - Die perfekte Kombination

Während Upselling eine bessere Version des gleichen Produkts anbietet, schlägt Cross-Selling ergänzende Produkte vor, die das Gästeerlebnis komplettieren.

Effektive Cross-Selling-Kombinationen

Hauptgericht Cross-Sell-Vorschlag Conversion Rate Ø Zusatzumsatz
Schnitzel Preiselbeeren (+2,50€) oder gemischter Salat (+4,90€) 42% 3,20€
Pasta-Gericht Parmigiano Reggiano frisch gerieben (+2,90€) 38% 2,90€
Steak Pfeffersauce (+3,50€), Kräuterbutter (+2,50€), Grillgemüse (+4,90€) 56% 5,20€
Burger Süßkartoffel-Pommes statt normale (+2€), Bacon (+1,50€), Extra-Käse (+1€) 68% 2,80€
Pizza Knoblauchbrot (+3,90€), Dip-Auswahl (+2,50€), Rucola (+2€) 44% 3,10€
Hauptspeise Passender Wein zum Gericht (ab +5,90€/Glas) 26% 6,50€
Kaffee Hausgemachter Kuchen (+4,50€) oder Keks (+1,50€) 35% 3,20€

Intelligente Cross-Selling-Strategien

Getränke-Pairing

Schlagen Sie zu jedem Gericht passende Getränke vor:

  • Fischgericht → Weißwein-Empfehlung
  • Steak → Rotwein-Empfehlung
  • Scharfes Curry → Lassi oder Bier
  • Dessert → Dessertwein oder Espresso

Menü-Vervollständigung

Wenn Gast nur Hauptspeise wählt:

  • "Möchten Sie eine Vorspeise? -15% im Menü!"
  • "Dessert dazu? Heute Tiramisu frisch zubereitet"
  • "Salat als Beilage? Nur +3,90€"

Cross-Selling-Umsatzberechnung

Beispiel: Pizzeria mit 100 Hauptgerichten pro Tag

Cross-Sell-Angebote pro Hauptgericht: 3 Vorschläge (Vorspeise, Getränk, Dessert)
Durchschnittliche Annahme-Rate: 45% (mindestens ein Vorschlag wird angenommen)
Durchschnittlicher Zusatzwert: 4,50€
Zusatzumsatz pro Tag: 100 × 45% × 4,50€ = 202,50€
Zusatzumsatz pro Monat: 6.075€
Zusatzumsatz pro Jahr: 72.900€

Strategie 3: KI-basierte Empfehlungen - Personalisiert verkaufen

Moderne digitale Speisekarten nutzen künstliche Intelligenz, um personalisierte Empfehlungen basierend auf verschiedenen Faktoren zu geben:

Empfehlungs-Algorithmen im Einsatz

Algorithmus-Typ Funktionsweise Beispiel Umsatz-Impact
Collaborative Filtering "Gäste, die X bestellt haben, bestellten auch Y" "90% der Gäste, die Carpaccio bestellten, wählten auch den Grünen Veltliner" +18%
Zeitbasierte Empfehlungen Vorschläge je nach Tageszeit und Wetter 11:00 Uhr → Frühstücksmenü; 30°C → Kalte Vorspeisen prominent +12%
Trendbasiert Aktuell beliebte Gerichte hervorheben "Heute schon 47x bestellt: Sommerrolle mit Erdnusssauce" +22%
Präferenz-Lernen Basierend auf früheren Bestellungen (bei Account) "Ihnen könnte gefallen: Vegetarische Lasagne" (wenn bisher vegetarisch bestellt) +35%
Margenstark-Förderung Gerichte mit hoher Marge bevorzugt zeigen "Chef's Special Today" Badge für hochmargige Gerichte +28%

Social Proof nutzen

Menschen orientieren sich am Verhalten anderer. Nutzen Sie dies für Ihren Umsatz:

  • "Bestseller"-Badge: "Unser meistbestelltes Gericht diese Woche" → +34% Conversion
  • Bewertungen anzeigen: "4,8 Sterne aus 156 Bewertungen" → +41% Vertrauen
  • Live-Counter: "Heute schon 23x bestellt" → +27% Interesse
  • Empfehlungsrate: "95% würden dieses Gericht weiterempfehlen" → +31% Conversion
  • Chef-Empfehlung: "Empfohlen von unserem Küchenchef Maria" mit Foto → +38% Premium-Bestellungen
Wichtig: Alle Social-Proof-Elemente müssen authentisch und aktuell sein. Falsche Angaben zerstören Vertrauen!

Strategie 4: Dynamic Pricing - Der richtige Preis zur richtigen Zeit

Dynamic Pricing (dynamische Preisgestaltung) passt Preise automatisch an Nachfrage, Uhrzeit, Wochentag und andere Faktoren an - eine Strategie, die Hotels und Airlines seit Jahrzehnten erfolgreich nutzen.

Einsatzmöglichkeiten im Restaurant

Szenario Preisstrategie Ziel Typische Anpassung
Happy Hour Reduzierte Preise 15:00-17:00 Schwache Zeiten füllen -20% auf Getränke, -15% auf Snacks
Early Bird Rabatt für frühe Gäste (17:00-18:30) Auslastung glätten -10% auf Hauptgerichte
Last Minute Tagesgericht um 21:00 günstiger Reste verwerten -25% auf ausgewählte Gerichte
Wochentags-Boost Mo-Do günstigere Business-Menüs Auslastung unter der Woche erhöhen -15% auf Menüs
Premium-Zeiten Fr/Sa Abend leicht erhöhte Preise Hochnachfrage monetarisieren +5-8% (subtil!)
Wetter-basiert Kalte Tage: Suppen günstiger Saisonale Nachfrage nutzen -10% auf passende Gerichte
Überschussware Zutaten vor Ablauf als Special Food Waste reduzieren -20-30% als "Fresh Daily Special"

Erfolgsbeispiel: Café mit Dynamic Pricing

Vorher-Nachher-Vergleich über 3 Monate

Vorher (statische Preise)
  • Auslastung 15:00-17:00: 15%
  • Auslastung 18:00-20:00: 95% (Überlastung)
  • Durchschnittlicher Tagesumsatz: 1.200€
  • Food Waste: 18% der Zutaten
Nachher (Dynamic Pricing)
  • Auslastung 15:00-17:00: 42% (+180%)
  • Auslastung 18:00-20:00: 88% (besser verteilt)
  • Durchschnittlicher Tagesumsatz: 1.580€ (+31,7%)
  • Food Waste: 7% der Zutaten (-61%)
Gesamteffekt: +380€ pro Tag = +11.400€/Monat zusätzlicher Umsatz bei gleichzeitig reduziertem Wareneinsatz!

Wichtige Regeln für Dynamic Pricing

  1. Transparenz ist Pflicht - Gäste müssen verstehen, warum Preise variieren ("Happy Hour", "Early Bird")
  2. Nicht zu aggressiv - maximale Schwankung ±25%, idealerweise ±15%
  3. Keine Preiserhöhung während Bestellung - Preis bleibt fix ab Menü-Öffnung
  4. Stammgäste schützen - Mit Account keine negativen Überraschungen
  5. Gesetzliche Vorgaben beachten - Preisangabenverordnung (PAngV) einhalten

Strategie 5: Visuelle Optimierung - Platzierung hochmargiger Gerichte

In gedruckten Speisekarten gibt es das "Goldene Dreieck" - die Bereiche, die Gäste zuerst ansehen. In digitalen Speisekarten haben Sie noch mehr Kontrolle über die Aufmerksamkeit.

Die Psychologie der Platzierung

Position Aufmerksamkeit Conversion Rate Beste Nutzung
Ganz oben (Hero-Bereich) 85% 42% Hochmargige Specials, Signature Dishes
Erste 3 Positionen pro Kategorie 72% 36% Profitable Standardgerichte
Mit Bild 65% 48% Neue Gerichte, Premium-Angebote
Ohne Bild 28% 18% Klassiker, die jeder kennt
Unteres Drittel 15% 9% Low-Margin-Gerichte, "Muss-Angebote"

Visuelle Hierarchie erstellen

Größe nutzen
  • Hochmargige Gerichte: Größere Bilder (800×600px)
  • Standard-Gerichte: Medium (600×450px)
  • Low-Margin: Kleine Bilder oder nur Text
Farben einsetzen
  • Gold/Orange-Rahmen: Premium-Gerichte
  • Grüner Badge: Bestseller
  • Roter Badge: Chef's Special
  • Neutral: Standard-Angebote
Text optimieren
  • Premium: Lange, appetitanregende Beschreibung
  • Standard: Kurze Beschreibung
  • Low-Margin: Nur Name + Preis

Das Decoy-Prinzip nutzen

Platzieren Sie strategisch ein überteuert wirkendes Gericht, um andere hochmargige Gerichte attraktiver erscheinen zu lassen:

Beispiel: Steak-Kategorie
1. Wagyu-Steak 300g 89,90€ (Decoy - wird selten bestellt)
2. Dry-Aged Rumpsteak 250g 38,90€ (Ziel - wirkt jetzt günstig, hohe Marge)
3. Hüftsteak 200g 24,90€ (Standard, niedrigere Marge)

Ergebnis: 67% wählen Position 2 statt früher 45% - Durchschnittsbon steigt von 24,90€ auf 33,40€ (+34%)!

Strategie 6: Add-Ons und Extras - Kleine Beträge, große Wirkung

Add-Ons sind kleine Ergänzungen, die Gäste zu ihrer Hauptbestellung hinzufügen können. Der psychologische Effekt: Wenn jemand bereits 25€ für ein Hauptgericht ausgibt, fühlen sich zusätzliche 2-3€ vernachlässigbar an.

Hochprofitable Add-On-Kategorien

Add-On Kategorie Kosten Verkaufspreis Marge Annahme-Rate
Extra Käse 0,25€ 1,50€ 83% 45%
Bacon 0,40€ 1,90€ 79% 38%
Avocado 0,80€ 2,90€ 72% 31%
Poached Egg 0,30€ 1,80€ 83% 28%
Extra Sauce 0,15€ 1,50€ 90% 42%
Premium-Beilage (Süßkartoffel statt normale Pommes) 0,60€ 2,50€ 76% 35%
Frisch geriebener Parmesan 0,40€ 2,90€ 86% 33%

Umsatzberechnung Add-Ons

Beispiel: Burger-Restaurant (150 Burger/Tag)

Durchschnittliche Add-On-Angebote pro Burger: 4 (Extra Käse, Bacon, Avocado, Premium-Pommes)
Durchschnittliche Annahme-Rate: 38%
Durchschnittlicher Gewinn pro Add-On: 1,50€ (nach Kosten)
Add-Ons pro Tag: 150 × 4 × 38% = 228 Add-Ons
Zusatzgewinn pro Tag: 228 × 1,50€ = 342€
Zusatzgewinn pro Monat: 10.260€
Zusatzgewinn pro Jahr: 123.120€

Best Practices für Add-Ons

  • Visuelle Darstellung: Zeigen Sie Bilder von Add-Ons, besonders bei Premium-Optionen
  • Vorselektierte Pakete: "Komplett-Burger: Mit Käse, Bacon & Avocado für nur 4,90€ statt 6,30€"
  • Limitierung nutzen: "Nur heute: Trüffel-Mayo als Add-On verfügbar!"
  • Kombinationen vorschlagen: "Oft kombiniert: Extra Käse + Bacon"
  • Ein-Klick-Hinzufügen: Machen Sie es so einfach wie möglich

Strategie 7: Analytics und datenbasierte Optimierung

Die erfolgreichsten Restaurants nutzen Daten, um kontinuierlich zu optimieren. Eine digitale Speisekarte liefert Ihnen wertvolle Insights, die mit gedruckten Karten unmöglich wären.

Wichtigste KPIs für Umsatzsteigerung

Kennzahl Definition Zielwert Optimierungshebel
Durchschnittlicher Bon (Average Order Value) Gesamtumsatz ÷ Anzahl Bestellungen Steigerung um 15-25% im ersten Jahr Upselling, Cross-Selling, Add-Ons
Items pro Bestellung Anzahl Artikel pro Bestellung 2,5-3,5 (abhängig vom Konzept) Cross-Selling, Menü-Angebote
Conversion Rate Bestellungen ÷ Menü-Öffnungen >80% Ladezeit, UX, Bildqualität
Upsell-Acceptance-Rate Angenommene Upsells ÷ Angebotene Upsells 25-40% Relevanz, Preisdifferenz, Formulierung
Top-Performer Ratio Umsatzanteil der Top 20% Gerichte 60-70% (Pareto-Prinzip) Platzierung, Promotion, Preisgestaltung
Abbruchrate Abgebrochene Bestellungen ÷ Begonnene <15% Ladezeit, Zahlungsoptionen, Komplexität
Wiederholungsrate (mit Account) Wiederkehrende Gäste >35% Loyalty-Programm, personalisierte Angebote

Datengesteuerte Optimierungsbeispiele

Insight: Hohe Abbruchrate bei Gericht X

Daten zeigen: 45% Abbruch beim "Surf & Turf Deluxe"

Analyse: Preis von 54,90€ schreckt ab

Maßnahme:

  • Detailliertere Beschreibung der Premium-Zutaten
  • Größeres, appetitlicheres Foto
  • Portionsangabe hinzufügen (für 2 Personen geeignet)

Ergebnis: Abbruchrate sinkt auf 18%, Bestellungen +127%

Insight: Gerichte mit Bildern performen besser

Daten zeigen: Gerichte mit Foto werden 3,2× häufiger bestellt

Analyse: Vor allem neue/unbekannte Gerichte profitieren

Maßnahme:

  • Professionelles Food-Fotoshooting
  • Alle Hauptgerichte mit Foto ausstatten
  • Fokus auf hochmargige Gerichte

Ergebnis: Umsatz mit fotografierten Gerichten +245%, ROI des Fotoshootings in 8 Tagen

Insight: Tageszeit beeinflusst Bestellverhalten

Daten zeigen: Lunch: 85% Hauptgerichte, 12% Desserts / Dinner: 65% Hauptgerichte, 48% Desserts

Analyse: Abends mehr Zeit und Bereitschaft für mehrere Gänge

Maßnahme:

  • Lunch: Fokus auf schnelle Gerichte und Menüs
  • Dinner: Desserts und Vorspeisen prominenter platzieren
  • Zeitbasierte Anpassung der Startseite

Ergebnis: Dessert-Umsatz am Abend +56%

Insight: Unterperfomer identifizieren

Daten zeigen: 5 Gerichte machen nur 2% des Umsatzes, binden aber 15% der Lagerfläche

Analyse: Gerichte sind veraltet oder schlecht platziert

Maßnahme:

  • 2 Gerichte von Karte nehmen
  • 3 Gerichte überarbeiten (Rezeptur, Präsentation, Preis)
  • Durch neue Trend-Gerichte ersetzen

Ergebnis: Küche effizienter, Food Cost -4%, neue Gerichte generieren +8.500€/Monat

A/B-Testing: Wissenschaftlich optimieren

Testen Sie systematisch verschiedene Varianten und messen Sie, was besser funktioniert:

Test-Element Variante A Variante B Gewinner Umsatz-Impact
Upselling-Text "Großes Bier für +2€" "Für nur 2€ mehr: Großes Bier (0,5l)" B (+18%) +1.200€/Monat
Bild-Platzierung Bilder rechts neben Text Bilder über Text (volle Breite) B (+24%) +3.400€/Monat
Kategorien-Reihenfolge Vorspeisen → Hauptgerichte → Desserts Specials → Hauptgerichte → Vorspeisen → Desserts B (+12%) +2.100€/Monat
Preisdarstellung 12,90 EUR 12,90€ Kein Unterschied -
Call-to-Action "In den Warenkorb" "Jetzt bestellen" B (+7%) +800€/Monat

Gesamtberechnung: Alle Strategien kombiniert

Wenn Sie alle 7 Strategien implementieren, multiplizieren sich die Effekte. Hier ist eine realistische Gesamtberechnung für ein mittelgroßes Restaurant:

Restaurant mit 80 Gästen/Tag, aktueller Umsatz 3.500€/Tag

Strategie Zusatzumsatz/Tag Zusatzumsatz/Monat
1. Upselling +224€ +6.720€
2. Cross-Selling +180€ +5.400€
3. KI-Empfehlungen +196€ +5.880€
4. Dynamic Pricing +245€ +7.350€
5. Optimierte Platzierung +280€ +8.400€
6. Add-Ons +170€ +5.100€
7. Analytics-Optimierung +140€ +4.200€
GESAMT +1.435€/Tag +43.050€/Monat
Prozentuale Steigerung +41% Umsatz
Jahres-Zusatzumsatz +516.600€
Hinweis: Diese Berechnung ist konservativ. Viele Restaurants berichten von noch höheren Steigerungen, besonders wenn sie vorher keine digitale Speisekarte hatten und das Service-Personal nicht im Upselling geschult war.

Implementierungs-Fahrplan: Von 0 auf 100 in 90 Tagen

Monat 1: Foundation (Quick Wins)

  • Woche 1-2: Digitale Speisekarte aufsetzen, hochwertige Fotos erstellen
  • Woche 3: Add-Ons konfigurieren (schnellste Umsatzsteigerung!)
  • Woche 4: Erste Upselling-Angebote aktivieren, Analytics einrichten
  • Erwartete Steigerung: +12-18%

Monat 2: Optimization (Datengetrieben)

  • Woche 5-6: Cross-Selling-Strategien basierend auf ersten Daten implementieren
  • Woche 7: Platzierung optimieren, hochmargige Gerichte prominenter
  • Woche 8: A/B-Tests starten, KI-Empfehlungen aktivieren
  • Erwartete kumulative Steigerung: +24-32%

Monat 3: Advanced Tactics (Maximierung)

  • Woche 9-10: Dynamic Pricing einführen (Start mit Happy Hour)
  • Woche 11: Umfassende Menü-Optimierung basierend auf 2 Monaten Daten
  • Woche 12: Feintuning aller Strategien, Personalisierung ausbauen
  • Erwartete kumulative Steigerung: +35-45%

Häufige Fehler vermeiden

Die 5 größten Fehler bei der Umsatzoptimierung:

  1. Zu viele Upsells auf einmal - Überfordern Sie Gäste nicht. Maximum 2 Upsell-Angebote pro Artikel.
  2. Irrelevante Empfehlungen - Schlagen Sie zum vegetarischen Gericht keine Fleisch-Add-Ons vor!
  3. Schlechte Foto-Qualität - Investieren Sie in professionelle Food-Fotografie. Smartphone-Fotos wirken unprofessionell.
  4. Komplizierte Navigation - Je mehr Klicks bis zur Bestellung, desto höher die Abbruchrate.
  5. Keine Erfolgsmessung - Ohne Analytics wissen Sie nicht, was funktioniert. Definieren Sie KPIs und tracken Sie diese wöchentlich!

Fazit: Umsatzsteigerung ist planbar

Mit einer digitalen Speisekarte und den richtigen Strategien können Sie Ihren Restaurant-Umsatz systematisch und nachhaltig steigern - ohne mehr Gäste zu benötigen. Die 7 vorgestellten Strategien haben sich in tausenden Restaurants weltweit bewährt:

Durchschnittliche Steigerungen:

  • Umsatz pro Gast: +32%
  • Gewinnmarge: +8-12 Prozentpunkte
  • Gästezufriedenheit: +23%
  • Wiederbesuchsrate: +18%

Zeitaufwand:

  • Initiale Einrichtung: 20-30 Stunden
  • Laufender Aufwand: 2-3 Stunden/Woche
  • Amortisation: Typ isch 2-4 Wochen
  • Langfristiger ROI: 800-1.500%

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der konsequenten Umsetzung und kontinuierlichen Optimierung basierend auf Daten. Starten Sie mit den Quick Wins (Add-Ons, einfaches Upselling) und bauen Sie dann schrittweise alle Strategien aus.

Steigern Sie Ihren Restaurant-Umsatz mit SpeiseCloud!

SpeiseCloud bietet Ihnen alle Tools, um die 7 Umsatz-Strategien mühelos umzusetzen:

  • ✓ Intelligentes Upselling & Cross-Selling (vorkonfiguriert)
  • ✓ KI-basierte Empfehlungen & Social Proof
  • ✓ Dynamic Pricing & zeitbasierte Angebote
  • ✓ Drag & Drop Menü-Editor für optimale Platzierung
  • ✓ Add-Ons & Extras in Sekunden konfiguriert
  • ✓ Umfassendes Analytics-Dashboard
  • ✓ A/B-Testing-Engine integriert

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